Karriere, Titel und Vereine

Titel und Ehrungen

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  • Deutscher Meister (mit dem 1. FC Kaislerslautern) 1991
  • DFB-Supercup Sieger (mit dem 1. FC Kaislerslautern) 1991
  • Rekord-Torjäger des TSV 1860 München (64 Bundesliga-Tore)
    nach Rudi Brunnenmeier (66)
  • Kapitän des TSV 1860 München (3 Jahre)
  • Aufstieg in die 1. Bundesliga (TSV 1860 München) 1994
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga (FC Schweinfurt 05) 1990
  • Torschützenkönig im DFB-Pokal 1996/97
  • Torschützenkönig der Regionalliga Süd (damals 3. Liga)
  • schnellstes Tor nach Bundesliga-Premiere
    (8 Minuten nach seiner Einwechslung, 1991 bei FCK – BVB)


Fußball-Karriere

  • 1994-2002 TSV 1860 München
    • 4. Platz, UEFA Champions League-Qualifikation
    • UEFA Cup Teilnehmer 1997/98
    • Aufstieg in die 1. Bundesliga 1994
  • 1993 – 1994 TSV 1860 München (2. Bundesliga (Aufstieg)
  • 1990 – 1993 1. FC Kaiserslautern (Deutscher Meister 1991)
    • DFB Supercup-Sieger 1991
    • UEFA Champions League Teilnehmer 1991/92
    • ausgeliehen an Fortuna Köln und Wattenscheid
  • 1988 – 1990 FC Schweinfurt 05 (Aufstieg in die 2. Bundesliga)


Tore, Spiele und Wettbewerbe

  • UEFA Champions League 4 Spiele (0 Tore)
  • UEFA Pokal 6 Spiele (3 Tore)
  • Bundesliga 190 Spiele (67 Tore)
  • 2. Bundesliga 43 Spiele (17 Tore)
  • DFB-Pokal 19 Spiele (13 Tore)
  • Supercup 1 Spiel (1 Tor)
  • Liga-Pokal 1 Spiel (0 Tore)
  • Aufstiegsrunde 2. Bundesliga 4 Spiele (3 Tore)

In allen Wettbewerben absolvierte Bernhard Winkler 268 Spiele und schoss 104 Tore (Quelle: http://www.weltfussball.de)

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Wikipedia: 

Jugend- und Amateurspieler

Winkler begann das Fußballspielen beim SV Veitshöchheim, einem Würzburger Vorortverein. Als er 1985 beim SV Heidingsfeld in die erste Mannschaft aufrückte, traf er erstmals auf Werner Lorant, der Spielertrainer beim damaligen Bayernligisten war. Nach Zwischenstationen beim SV Türk Gücü München und in der Bezirksliga beim FC Eibelstadt holte ihn Lorant 1988 zum Bayernligisten 1. FC Schweinfurt 05, der in der folgenden Saison mit Winkler als Torschützenkönig in die 2. Liga aufstieg. Ebenso wie Lorant hatte er schon vor Saisonende seinen Abschied aus Schweinfurt angekündigt. Winkler entschied sich gegen ein Angebot des damaligen Bayernligisten TSV 1860 München, der den Schweinfurtern im Meisterschaftsendspurt unterlegen war, und unterschrieb einen Profivertrag beim Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern.

1. FC Kaiserslautern

Dort gab Winkler am 9. März 1991 in der Partie gegen Borussia Dortmund sein Debüt im Profifußball. Nachdem er in der 63. Minute eingewechselt worden war, schoss er acht Minuten später auch sein erstes Bundesligator. Bis zum Saisonende, an dem Lautern die deutsche Meisterschaft gewann, wurde er acht weitere Male eingewechselt. Am letzten Spieltag stand er in Köln erstmals in der Startaufstellung und traf beim vielumjubelten Saisonfinale zum ersten Mal doppelt in einem Bundesligaspiel zum Endstand von 2:6.

Kaiserslautern_1991

Als Deutscher Meister traten die Pfälzer im DFB-Supercup traditionell gegen den damaligen DFB-Pokalsieger Werder Bremen an. Im August 2001 schoß Bernhard Winkler den 3:1 Siegtreffer gegen Werder Bremen und gewann seinen 2. Nationalen Titel.

DFB Supercup Sieger 1991In der Folgesaison 1991/92 spielte er bis zur Winterpause nur sechsmal in der Liga und zweimal im Europapokal der Landesmeister, der heutigen UEFA Champions League. Im Winter wurde er schließlich bis zum Sommer an den Ligakonkurrenten SG Wattenscheid 09 ausgeliehen. Dort kam er zwölfmal zum Einsatz, der Torerfolg blieb ihm allerdings verwehrt. In der Hinrunde der Spielzeit 1992/93 absolvierte er die letzten beiden seiner insgesamt 18 Lauterer Einsätze, dazu kam ein Spiel im UEFA-Pokal. Die erste Jahreshälfte 1993 spielte er beim Zweitligisten SC Fortuna Köln, für den er in sieben Spielen ein Tor schoss.

TSV 1860 München

Im Sommer 1993 nahm er ein neues Angebot der Münchner Löwen an. Dort traf er wieder auf Werner Lorant, der den TSV 1860 in der vorangegangenen Spielzeit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga geführt hatte. Gemeinsam mit Peter Pacult, der ebenfalls frisch nach München gekommen war, bildete er ein Sturmduo, das mit seinen 34 Toren maßgeblich am erneuten Aufstieg und der damit verbundenen Rückkehr in die Bundesliga beteiligt war. Video der Löwen-Aufstiegsfeier:

In der 1. Bundesliga schoss Winkler bis 1999 in jeder Saison mindestens 10 Tore, die meisten gelangen ihm 1996/97, als er 17 Mal traf. Lange führte er in diesem Jahr die Torjägerliste der Bundesliga an, doch durch Leistenprobleme am Ende der Saison konnte in den letzten Spielen nicht mehr eingesetzt werden. Bis 1997 bildete er zusammen mit Olaf Bodden die Erstbesetzung des Löwensturms, ab 1997 stand Bernd Hobsch oftmals mit ihm auf dem Platz, ab 1998 auch Markus Schroth.

Mannschaftsfoto TSV 1860 München 2000

In der für den Verein erfolgreichen Spielzeit 1999/00 gelangen Winkler nur mehr drei Treffer. In der Hinrunde der nächsten Saison kam er mit einer Ausnahme im Dezember nur noch zu einigen Kurzeinsätzen. In der Rückrunde absolvierte er sein einziges Spiel am letzten Spieltag. Nach drei weiteren Kurzeinsätzen im Herbst 2001 beendete er seine aktive Laufbahn. Seitdem läuft er regelmäßig für die Traditionsmannschaft des TSV 1860 auf, zeitweise hat er diese auch geleitet.

In den neun Jahren beim TSV 1860 bestritt er 218 Pflichtspiele für die Sechzger, dabei schoss er 94 Tore. Neben 160 Bundesligaspielen kam er 13 Mal im DFB-Pokal zum Einsatz, wo er 11 Tore schoss, und neunmal in europäischen Vereinswettbewerben, wo er dreimal das Tor traf. Mit 64 Treffern in der Bundesliga steht er in der vereinsinternen Statistik auf Platz zwei hinter Rudi Brunnenmeier mit 66 Toren.

In der deutschen Nationalmannschaft fand Winkler trotz seiner konstanten Leistungen in den Neunziger Jahren keine Berücksichtigung.

Trainer

Nach seiner aktiven Karriere war er von August bis Ende Oktober 2005 Trainer beim FC Ismaning. Im Juli 2009 kehrte er wieder zu den Münchner Löwen zurück, dort war er zunächst neben Abder Ramdane Assistent von Trainer Ewald Lienen. Sein Spezialgebiet ist „Life-Kinetik.“ Vom 1. Juli 2010 bis zum 31. August 2011 war er Cheftrainer der U23 von 1860 München.

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Seit Sommer 2015 ist Bernhard Winkler neuer Leiter der Löwen-Fußballschule des TSV 1860 München. Über 1000 Kinder nehmen pro Jahr an den ein- oder mehrtägigen Fußballcamps teil.

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Quellen:

  • Wikipedia
  • Weltfussball.de
  • DFB.de
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